Gedichte usw.

Hier
wohnt ein Labbi !!!
Wenn du nicht mit schmutzigen Pfoten und wackelndem Hintern begrüßt werden
willst,
bleib draußen, denn- hier wohnt ein Labbi !
Wenn Du das Gefühl einer kalten Nase oder einer nassen Zunge nicht magst,
bleib draußen, denn – hier wohnt ein Labbi !
Wenn Du nicht über verstreutes Spielzeug stolpern willst,
bleib draußen, denn –hier wohnt ein Labbi !
Wenn Du denkst, ein Haus sollte immer aufgeräumt sein und nach Parfüm riechen,
bleib draußen, denn – hier wohnt ein Labbi !
Wenn Dich Hundehaare stören, die ab und zu mal durch die Wohnung fliegen und
sich vielleicht auf Deinen teuren Designerklamotten verirren,
dann bleib draußen, denn – hier wohnt ein Labbi !
Aber wenn Dich dies alles nicht stört… wirst DU sofort geliebt, wenn DU
hereinkommst
denn- hier wohnt ein Labbi !!!
Seelenverwandte
Wir sind zu zweit im Raum, mein Hund und ich...
Ich begreife, dass in diesem Moment in ihm und in mir
genau das gleiche Gefühl herrscht,
dass es zwischen uns keinen Unterschied gibt.
Wir sind identisch:
in beiden leuchtet das gleiche bange Flämmchen...
Nein, das sind nicht ein Hund und ein Mensch,
die miteinander Blicke tauschen...
Es sind zwei Paar identische Augen,
die fest auf den anderen gerichtet sind.
Und in diesen Augen, sowohl im Tier als auch im Menschen,
liegt ein und dasselbe Leben,
das sich scheu an das andere schmiegt.
(Ivan Turgenew)
Hundeaugen

Hundeaugen, wunderschön,
sehen dich strahlend an.
Sagen: 'Woll'n spazieren gehen,
komm, zieh dich schon an!'
Leuchten, wenn du kommst nach Hause,
liebend schau'n sie hoch zu dir.
Schwänzchen wedeln, Bäuchlein kraulen!
'Bitte bleib doch jetzt bei mir!'
Manchmal können sie auch sagen:
'Habe etwas angestellt...
Sei mir bitte nicht mehr böse,
mach sie wieder heil, die Welt!'
Könnte man denn solchen Augen
ernsthaft wirklich böse sein?
Ist doch dieses kleine Wesen
unser ganzer Sonnenschein.
(Christina Telker)
Wenn ein Hund nur darf, wenn er soll, aber nie kann, wenn er
will,
dann mag er auch nicht, wenn er muss.
Wenn er aber darf, wenn er will, dann mag er auch, wenn er soll
und dann kann er auch, wenn er muss.
Denn: Hunde die können sollen, müssen auch wollen dürfen!
(unbekannt)
Die
beste Medizin
In den Augen meines Hundes
Liegt mein ganzes Glück,
All mein Inneres, Krankes, Wundes
Heilt in seinem Blick.
(Friederike Kempner)
Glückliches
Hundeleben
Warum ist es so schön, ein Hund zu sein?
Niemand erwartet von einem, dass man jeden Tag badet.
Wenn es juckt, kratzt man sich einfach.
Es fällt niemanden auf, wenn einem an den unmöglichsten Körperstellen
Haare wachsen.
Man kann sich stundenlang mit einem Knochen amüsieren.
Man kann den ganzen Tag herumliegen, ohne Angst zu haben, dass man
rausgeworfen wird.
Man kriegt keinen ärger, wenn man einem Fremden seinen Kopf in den Schoß
legt.
Man freut sich immer, dieselben Leute wieder zu sehen.
So etwas wie schlechtes Essen kennt man nicht.
Man bekommt jeden Tag etwas Leckeres serviert.
Man kriegt alles, wenn man nur treuherzig genug guckt.
(Dawn Dressler, USA)
Vertrauen
Traue nie dem Glanz der Sterne,
Sterne leuchten und verglühen.
Traue nie dem Duft der Rosen,
Rosen duften und verblühen.
Aber traue Deinem Hund
der es ehrlich mit dir meint.
Der ohne Lüge ohne List,
stets aufrichtig zu dir ist.
Der auch gerne deine Liebe spürt,
den kein anders denken führt.
Der auf das Gute in dir baut,
und dir grenzenlos vertraut.
Der bei Kummer zu dir eilt,
und deine Sorgen mit dir teilt.
(Abgewandelt von einem unbekannten Autor)
Churchill
Churchill sah sich den Film Oliver Twist an, sein Pudel Rufus, den er sehr liebte lag auf seinem Schoß. Beide verfolgten den Film aufmerksam. Als nun die Szene kam, wo Bill Sikes seinen Hund an den Rand des Wassers zu locken versuchte, um ihn zu ertränken um so die Polizei von seiner Spur abzubringen, hielt Churchill seinem Hund die Augen zu und sagte. Jetzt nicht hinsehen, ich erzähle es dir später.
Warhol
Ein Freund von Andy Warhol erzählte, dass Warhol ständig seinen Dachshund Archie anflehte: Sprich doch, sprich. Wenn du sprechen könntest, dann wären wir Millionäre.
Noah
Die Bibel überliefert die große Bedeutung der Hunde für den Menschen. Wie es heißt, haben Hunde die Noah in der Arche begleiteten mit ihren Nasen die Löcher der Planken der Arche gestopft, deshalb sind nun alle Hundenasen kalt .
Gott schuf auf dem Feld ein Tier..........
........und sagte zu ihm, schütze den Menschen geschaffen nach meinem Ebenbild. Ihn sollst du verehren. Du sollst ihn in der Wildnis schützen, seine Herde hüten, seine Kinder bewachen, ihn begleiten wo immer er geht, selbst in die Zivilisation. Und Gott sprach weiter, damit du all dieses vermagst statte ich dich aus mit Instinkten, die anderen Tieren fehlen, Treue, Verständnis und Ergebenheit. An Treue übertriffst du den Menschen bei weitem, du bist blind für seine Fehler. An Verständnis übertriffst du den Menschen, denn es fehlt dir die Macht des Wortes, du sprichts mit deiner Seele und der Treue deiner Augen zu den Menschen. Gehe nun an seine Seite, schlafe vor einer Tür, behüte ihn, schütze ihn vor seinen Feinden, trage seine Lasten, teile seine trüben Stunden, liebe ihn und tröste ihn. Und für all das wird der Mensch immer für dich sorgen, dir alles geben, was durch brauchst und wünscht. Nahrung, Unterkunft und Liebe. Sei deshalb der Freund des Menschen, führe ihn durch die Gefahren auf seinem Weg bis zu dem Land , das ich verheißen habe. So sprach der Herr und der Hund hörte es und war zufrieden. Soweit die Legende.
Die Schöpfungsgeschichte aus der
Sicht des Hundes
Am 1. Tag
erschuf Gott den Hund.
Am 2. Tag erschuf er den Menschen,
damit der sich um den Hund kümmert.
Am 3.Tag erschuf Gott alle Tiere dieser Erde,
damit der Hund genügend zu fressen hat.
Am 4.Tag erschuf Gott die Arbeit,
damit die Menschen für den Hund sorgen können.
Am 5.Tag erschuf Gott den Tennisball,
damit der Hund ihn holen kann - oder auch nicht.
Am 6.Tag erschuf Gott die Tiermedizin,
damit der Hund gesund bleibt,
15 Jahre alt wird und die Menschen arm werden.
Am 7.Tag versuchte Gott, sich auszuruhen,
aber er musste mit dem Hund "Gassi gehen".
Die Bedeutung des Hundes für den Menschen ...
Als Mutter Erde das jüngste Kind von ihr und Vater
Sonne gebar, kamen alle älteren Kinder ans Kinderbett, um ihr neues
Geschwisterchen zu begrüßen und zu bewundern. “Es heißt
Mensch”, flüsterte die Mutter Erde ihren Kindern zu. “Es wird
einst ein Paradies für uns alle da sein, doch bis dahin wird es
noch viel lernen müssen und es wird uns allen viele Veränderungen
bescheren. Damit es wachsen kann braucht es unsere und auch eure
Hilfe.”
Die Kinder der Erde waren ganz hingerissen von diesem neuen Wesen
und alle, die sie hier versammelt waren, boten dem Kind feierlich
ihre ganz besonderen Kräfte an und stellten sich als Lehrer und
Vorbilder zur Verfügung. Der Fels sprach: “Ich werde dem Kind
Halt und Boden geben, es soll auf mir leben und in mir Schutz und
Wohnung finden. Ich werde es nach und nach ins Geheimnis der
Struktur und Form einweihen und es lehren, stabil und standfest zu
werden.” Der Baum sprach: “Ich werde es lehren, die Schöpfungskraft
der Erde und des Himmels zu vereinen und werde ihm mit meinem Holz
und meinen Früchten zum leiblichen und seelischen Wohl dienen.”
Der Büffel sprach: “Ich werde es mit meinem Körper ernähren und
ihm Kraft und Wärme spenden, damit es wachsen und gedeihen kann.”
Der Adler öffnete seine mächtigen Flügel und sprach: “Ich werde
seinen Blick weit oben ins Licht tragen, damit es Vater Sonne ins
Angesicht schauen kann und sich zu seinem Ebenbild entwickelt.”
So kam ein Lebewesen nach dem anderen und sie alle boten dem Kind
ihre Hilfe und ihr Wissen an, denn sie alle liebten es. Ganz am
Schluss kam der alte Wolf. Er blickte das noch kleine Geschöpf
lange an und sprach : “Ich werde ihm ein Führer sein, werde ihm
zeigen, wie es sich im Leben behaupten muss und wie es seinem
Schicksalsplan weise folgen kann. Doch meine Lehre wird es erst in
vielen Daseinsjahren annehmen können, bis dahin braucht es erst
einen Freund, der ihm hilft, ihn tröstet, der es schützt und ihm
die Liebe zu sich selber lehrt.”
Damit drehte er sich um und schaute lange stumm in sein Rudel. Er
befahl einen verspielten, lebhaften jungen Wolf zu sich und sprach:
“Du mein jüngster Sohn wirst die Aufgabe erhalten, diesem jüngsten
Kind unserer großen Mutter Erde als treuer Freund zur Seite zu
stehen. Begleite es treu und pass auf es auf. Es wird uns allen mit
seiner Neugierde und Aufgewecktheit viel Ärger machen und es wird
sich häufig selbst sehr weh tun. Dann, mein Sohn musst du es an
sein Gutsein und Richtigsein erinnern, du musst ihm zeigen, dass
wir, die älteren Geschwister, es immer lieben und uns freuen über
sein Wachstum.” Der junge Wolf schaute seinen Vater ernst an und
nickte: “Das will ich tun Vater.” Dann drehte er sich um und
schaute auf das Menschenkind. Seine Augen wurden ganz sanft und
weich und seine Rute wedelte kaum merklich. Die Mutter Erde flüsterte
ihm ganz sanft zu: “Nun kleiner Wolf, wirst Du ewig im Bann des
Menschen bleiben und Dein Volk verlassen. Du bist nun nicht mehr ein
Wolf, ab heute sollst Du Hund genannt werden, was soviel bedeutet
wie: “Der die wahre Freundschaft lehrt”.
Der Hund legte sich glücklich neben das Bett des
Menschen nieder und seufzte tief. Diesen Platz hat er bis heute
nicht verlassen.
(Aus "Tierisch gut" von Regula Meyer)
Wenn Du kannst...
Wenn Du immer fröhlich sein kannst, Schmerzen und Pein ignorieren...
wenn Du jeden Tag dasselbe essen kannst und dafür dankbar bist...
wenn Du verstehen kannst, daß diejenigen, die Dich lieben zu beschäftigt sind,
Zeit für Dich zu haben...
wenn Du übersehen kannst, wenn die, die Du liebst, es an Dir auslassen, wenn
etwas schief geht - auch wenn es nicht Deine Schuld ist...
wenn Du das begrenzte Wissen, die schlechtere Erziehung eines Freundes
ignorieren kannst, ohne zu korrigieren...
wenn Du dazu fähig bist, den Reichen nicht besser zu behandeln als den Armen...
wenn Du der Welt gegenübertreten kannst - ohne Lügen und Betrug...
wenn Du tief im Herzen wirklich ehrlich sagen kannst, daß Du keine Vorurteile
hast gegen Glauben, Hautfarbe, Religion oder Politik...
Dann - mein Freund -
bist Du fast so gut wie
Dein HUND.
Durch den Verstand des Hundes besteht die
Welt.
(Zendavesta/Iran)
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Wenn ein Hund eine Glühbirne auswechseln
soll, würde er sagen:
Husky:
"Der Tag ist schön, die Sonne scheint, wir haben das ganze Leben
noch vor uns. Und du bist drinnen und ärgerst dich über eine kaputte
Glühbirne?"
Border Collie:
"Ich werde die Leitung überprüfen und das Haus neu
verkabeln."
Schäferhund:
"Ich bewache die Glühbirne, während du die Leitungen prüfst. Los
zurück!"
Dackel:
"Wer kommt schon an so eine blöde Glühbirne ran..."
Zwergpudel:
"Ich flüstere es dem Border-Collie. In der Zeit, in der er die
Birne tauscht und das Haus neu verkabelt, ist vielleicht mein Nagellack
getrocknet."
Rottweiler:
"Hau ab und laß mich in Ruhe!"
Shi-Tzu:
"Au-wei-a, Lieb-ling. Kann das nicht das Personal...?"
Cocker Spaniel:
"Warum die Birne tauschen?
Ich kann auch im Dunkeln auf den Teppich pinkeln."
Dobermann:
"Wenn´s dunkel ist...darf ich dann bei dir schlafen?"
Mastiff:
"Mastiffs haben definitiv KEINE Angst im Dunkeln!"
Bluthund:
"Schnaaaarrchhhh..."
Jack Russell Terrier:
"Ich komme ran...ich weiß es. Ich schaffe es. Noch zwanzig Sprünge
und ich hab es geschafft. Dann gehört sie mir...mir, mir...ganz alleine
mir."
Irish Wolfhound:
"Kann das nicht jemand anders machen...ich bin grad ein bißchen
depressiv..."
Pointer:
"Ich seh sie. Da ist sie. Genau da..."
Greyhound:
"Sie bewegt sich nicht...völlig uninteressant. Was soll ich
damit?"
Australian Shepherd:
"Treibt alle Birnen in einem kleinen Kreis zusammen!"
Englische Bulldogge:
"Ich sehe sie, da ist sie...kein Problem... jetzt dreht mich bitte
gaaanz langsam rechts herum."
Beagle:
"Waaaas? Das Ding, das ich gefressen habe, war eine Glühbirne?"
Golden Retriever:
"Laß es den Border machen. Du kannst mich füttern, so lange er
was zu tun hat."
Labrador:
"Ich? Echt? Ich? Ich darf das tun? Biiiiittttteeee! Darf ich? Jetzt
gleich?"
Flat: "Glühbirne? Moment, wenn ich mich
gaaaaanz klein mache, kann ich mich vielleicht hinein legen und es mir
darin bequem machen.
...und während das
übrige Rudel sich noch unterhält, hat der Toller bereits die Glühbirne
gewechselt und den Fehler analysiert
Liebesgedicht für einen Hund
Sieben Tagen schuf Gott die Welt,
zwischendrin ein Tier das bellt.
Der eine sieht es als Vieh,
ein anderer sagt: Es ist ein Genie.
Wieder andere reden nicht rum,
sagen: "Es ist dumm".
Andere allerdings meinen,
es soll an die Leine.
Dann gibt es solche,
die können es nicht ertragen,
haben es satt:
"So ein Tier gehört nicht in die Stadt".
Nun fragt Ihr Euch, was ist denn das?
Wer bringt Euch Glück?
Wer nimmt Euch Last?
Wer lässt die Trauer von Euch gehn?
Wer lässt die Blinden wieder sehn?
Wer lässt die Einsamen nicht allein?
Wer nimmt den Kranken ihre Pein?
Wer gibt uns soviel Glück
und erwartet nichts zurück?
Wer macht das Leben für uns rund?
Ihr wisst es schon, es ist der HUND.
(Gabriele Gummert)
Als ich meinen neuen Hund bekam
Ich bat um Stärke,
um ihn perfekt zu erziehen.
Ich wurde aber schwach
und verwöhnte ihn mit Häppchen.
Ich wollte einen Hund, der gehorcht,
so dass ich stolz sein könnte.
Ich bekam einen widerspenstigen,
der mich demütigte.
Ich wollte Gehorsamkeit,
um überlegen zu sein.
Es wurde ein Clown,
der mich zum Lachen brachte.
Ich hoffte auf einen Begleiter,
gegen meine Einsamkeit.
Ich bekam den besten Freund,
der mir das Gefühl der Liebe gab.
Ich bekam nichts, was ich wollte,
aber alles, was ich brauchte!
(Cordula Klingelstein)
Dein Hund
Wenn alle Dich meiden und hassen,
ob mit oder ohne Grund,
wird einer Dich niemals verlassen,
und das ist Dein treuer Hund.
Und würdest Du ihn sogar schlagen,
ganz herzlos und ohne Verstand,
er wird es geduldig ertragen,
und leckt Dir dafür noch die Hand.
Nur Liebe und selbstlose Treue
hat er für Dich immer parat!
Er beweist es Dir täglich aufs neue,
wie unsagbar gern er Dich hat.
Nennst Du einen Hund Dein eigen,
wirst Du nie verlassen sein,
und solltest Du vor Einsamkeit schweigen,
denn Du bist doch niemals allein.
Wird einst der Tod Dir erscheinen,
und schlägt Dir die letzte Stund`,
wird einer bestimmt um Dich weinen,
und das ist Dein treuer Hund.
Drum schäm Dich nicht Deiner Tränen,
wenn einmal Dein Hund von Dir geht!
Nur er ist, das will ich erwähnen,
ein Wesen, das stets zu Dir steht.
(D. Trautwein)
Sprüche:
Ich habe noch nie einen hinterlistigen Menschen
mit einem treuen Hund gesehen.
(James Gardner 1840-1900)
Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung,
Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen,
wenn die Hunde nicht wären, in denen ehrliches Gesicht
man ohne Mißtrauen schauen kann.
(Arthur Schoppenhauer 1788-1860)
Je besser ich die Menschen kennenlerne,
desto mehr bewundere ich Hunde
(Madame de Sevigne 1626-1696 )
Wenn Du mich lieben willst,
so liebe meinen Hund.
(St. Bermjard von Clairvaux 1090-1153)
Einem Menschen,
den Kinder und Hunde nicht leiden können,
ist nicht zu trauen. (Carl Hilt)
Ich bin dein Hund und es gibt eine
Kleinigkeit, die ich dir ins Ohr flüstern möchte
Ich weiß, ihr Menschen seit sehr beschäftigt.
Manche müssen arbeiten, manche müssen Kinder großziehen.
Immer musst du hierhin und dorthin laufen, oft viel zu schnell und oft
auch, ohne die wirklich großartigen Dinge des Lebens zu bemerken.
Sieh einmal zu mir herunter, während du jetzt an deinem Computer
sitzt.
Kannst du verstehen, auf welche Art meine dunkelbraunen Augen in deine
Augen sehen?
Sie sind schon etwas trüb geworden und ein paar graue Haare habe ich
rund um meine Schnauze.
Du lächelst mich an, ich sehe es in deinen Augen.
Was siehst du in meinen? Siehst du mein Wesen?
Eine Seele in mir, die dich so sehr liebt, wie niemand sonst es könnte?
Einen Geist, der dir alle früheren Versäumnisse vergeben würde, hättest
du jetzt nur einen Moment Zeit für mich?
Manchmal
müssen wir so jung sterben, so schnell, manchmal so plötzlich, dass es
dein
Herz zerbricht.
Manchmal altern wir vor deinen Augen so langsam, dass du es nicht einmal
merkst, ehe das Ende kommt, wenn wir dich mit ergrauten Schnauzen und
Charakter umwölkten Augen ansehen.
Immer noch ist die Liebe da, sogar wenn wir uns diesem langen Schlaf
hingeben müssen, um
frei in ein entferntes Land zu laufen, bis wir uns wieder sehen.
Vielleicht bin ich morgen nicht mehr hier, vielleicht bin ich nächste
Woche nicht mehr
hier.
Eines Tages wirst du das Wasser aus deinen Augen wischen, das die
Menschen haben, wenn
tiefer Kummer ihre Seelen füllt, und du wirst dir Vorwürfe machen,
dass du neulich nicht
„nur einen weiteren Tag“ Zeit für mich hattest.
Weil
ich dich so liebe, berühren deine Sorgen meine Seele und machen mich
traurig.
Komm her, setz dich zu mir auf den Boden und sieh mir tief in die
Augen.
Komm nicht als „Alpha“ zu mir oder als „Trainer“ oder womöglich
als „Mama und Papa“
….komm zu mir als eine lebende Seele, streich mir übers Haar, lass
uns einander in
die Augen sehen und einfach „reden“.
Du
hast einmal beschlossen, mich in deinem Leben zu haben, weil du
wolltest, dass eine Seele
alles mit dir teilt.
Jemand, der ganz anders ist als du- und hier bin ich.
Ich bin dein Hund, ich bin lebendig.
Ich habe Gefühle, ich habe körperliche Sinne.
Ich kann die Unterschiede in unserem Wesen, unseren Seelen fühlen.
Mit all deinen Marotten bist du menschlich und ich liebe dich trotzdem.
Nun komm, setz dich zu mir auf den Boden.
Komm in meine Welt und lass die Zeit langsamer laufen, wenn auch nur 15
Minuten.
Vielleicht gibt es kein Morgen für uns….
Das Leben ist so furchtbar kurz………
In Liebe
Dein Hund
(Autor unbekannt
Entschuldigung
eines Hundebesitzers
Liebe Mitmenschen, die ihr keine Hunde habt UND (ich betone UND) diese
auch nicht leiden könnt! Ihr habt ja so Recht!
Was sind wir Hundebesitzer nur für ein schreckliches Volk?
Und zwar alle. Egal, ob Dackelbesitzer, Kampfhund-, Mischlings-, Doggen-
oder Mopsbesitzer. Wir sind alle schlechte Menschen und schlechte
Menschen haben keine guten Hunde.
Und ja: unsere Hunde haben Zähne, also sind sie böse!
Es tut mir so leid!
Ich möchte mich entschuldigen und euch mitteilen, dass ich aus meinen
Fehlern gelernt habe:
1. Ich werde mich nie wieder auf einem öffentlichen Waldweg aufhalten,
wenn ihr, liebe Fahrradfahrer, diesen benutzen möchtet. Dabei finde ich
es völlig in Ordnung, wenn ihr nicht klingeln, nicht bremsen,
geschweige denn eine kleine Kurve um mich und meinen Hund herum fahren
wollt. Der Wald gehört Euch!
2. Ich werde nie wieder einem schlecht gelaunten Rentner widersprechen,
der mich mit übelsten Schimpfworten belegt, weil ich einen Hund habe
(der an der Leine neben mir läuft und den Rentner nicht mal angeatmet
hat!).
Rentner dürfen das.
Rentner müssen auch nicht grüßen, schon gar keine Hundebesitzer.
3. Ich finde es völlig in Ordnung, wenn im Sommer Heerscharen von
Menschen in die Naherholungswälder einfallen und dort ungehemmt ihre
Notdurft verrichten.
Menschen dürfen das.
Ich erkläre meinem Hund, dass es unfein ist, menschliche
Hinterlassenschaften in der Nähe des Wegesrandes aufzuspüren.
Menschen finden das ekelig!
Nur Hundebesitzer müssen Kottüten bei sich tragen.
4. Liebe Mütter!
Natürlich dürft ihr Euren Kindern im Wald die Windeln wechseln. Das
ist ja auch völlig legal. Bei all den mütterlichen Pflichten ist es
wirklich auch zuviel verlangt, die Windeln in die nächste Mülltonne zu
werfen. Werft sie ruhig in die Büsche. Dann frisst mein Hund eben heute
mal frisches Baby-Häufchen. Das bringt Abwechslung auf den Speiseplan!
5. Liebe Mitmenschen, die ihr so romantisch in freier Natur grillt.
Natürlich ist man danach viel zu müde, um seinen Müll wieder
mitzunehmen. Das ist ja völlig verständlich! Nicht wahr, liebes
Ordnungsamt? Da kneift man gerne mal ein Auge zu. Mein Hund, der
dankenswerter Weise ja TEILWEISE ohne Leine laufen darf (Danke, Danke!
Danke!) kann sich nie entscheiden, ob er zuerst in eine zertrümmerte
Bierflasche treten oder an Euren Grillresten ersticken soll!
6. Liebe Jogger,
natürlich habt ihr Recht. Im Wald muss man nie mit unvorhersehbaren
Dingen rechnen. Im Wald dürfen weder Kinder, langsame ältere Menschen,
noch Hunde Euren Weg kreuzen und euch nötigen, euer Tempo zu drosseln
oder einen kleinen Ausfallschritt zu machen.
Der Wald gehört Euch!
Wir Hundebesitzer können unserem Hund ja auch einfach auf einem
Laufband im Wohnzimmer Bewegung verschaffen!
7. Ich erwarte nie wieder, dass man höflich Danke sagt, wenn ich meinen
Hund am Wegesrand ins Platz lege, damit eine Gruppe laut klappernder
Nordic Walker ungestört ihres Weges ziehen kann.
Nordic Walker müssen nicht Danke sagen.
Niemand muss Danke zu mir sagen.
Ich bin ein Hundebesitzer!
Liebe Mitmenschen,
ich bilde meinen Hund aus und bringe ihm Gehorsam bei, damit er im Wald
nicht atmet, wenn sich uns ein Nicht-Hunde-mögender-Mensch nähert.
Ich habe meinem Hund beigebracht, liegen zu bleiben, wenn eine ängstliche
Person sich uns nähert, damit wir anschließend beschimpft werden. Ich
nehme gerne Rücksicht auf meine Mitmenschen, ohne ähnliches zurück zu
erwarten!
Und noch eins:
Liebe wohlwollende Rentner und Hunde-mögende Mitmenschen!
Ich weiß, dass es Euch gibt. Vereinzelt habe ich Euch auch schon
getroffen. Gerne würde ich mich öfter mit euch unterhalten und mein
Hund mag es, wenn ihr ihn streichelt.
Leider sind wir immer auf der Flucht!
Nehmt es uns nicht übel, wenn wir uns andauernd hinter irgendwelchen Büschen
verstecken. Verratet uns nicht!
Wir sind illegale Waldbesucher!
Danke!
(Verfasser unbekannt)
In memory of my animals.
(Für all die Tiere, die ich schon gehen lassen musste.)
Lebendige Liebe
Wenn Du jemals ein Tier
liebst, dann gibt es drei Tage in Deinem Leben,
an die Du Dich immer erinnern wirst ...
Der erste ist ein Tag, gesegnet mit Glück, wenn Du Deinen jungen neuen Freund
nach Hause bringst. Vielleicht hast Du einige Wochen damit verbracht, Dich für
eine Rasse zu entscheiden. Du hast möglicherweise unzählige Meinungen
verschiedener Tierärzte eingeholt oder lange gesucht, um einen Züchter zu
finden. Oder, vielleicht hast Du Dich auch einfach in einem flüchtigen Moment für
den dümmlich aussehenden Trottel im Schuppen entschieden - weil irgend etwas in
seinen Augen Dein Herz berührt hat.
Aber wenn Du Dein erwähltes Haustier nach Hause gebracht hast und Du siehst es
erforschen und seinen speziellen Platz in Deinem Flur oder Vorraum für sich in
Anspruch nehmen - und wenn Du das erste mal fühlst, wie es Dir um die Beine
streift - dann durchdringt Dich ein Gefühl purer Liebe, das Du durch die vielen
Jahre die da kommen werden mit Dir tragen wirst.
Der zweite Tag wird sich acht oder neun Jahre später ereignen. Es wird ein Tag
wie jeder andere sein. Alltäglich und nicht außergewöhnlich.
Aber, für einen überraschenden Moment wirst Du auf Deinen langjährigen Freund
schauen - und Alter sehen, wo Du einst Jugend sahst. Du wirst langsame überlegte
Schritte sehen, wo Du einst Energie erblicktest. Und Du wirst Schlaf sehen, wo
Du einst Aktivität sahst. So wirst Du anfangen, die Ernährung Deines Freundes
umzustellen - und womöglich wirst Du ein oder zwei Pillen zu seinem Futter
geben. Und Du wirst tief in Dir eine wachsende Angst spüren, die Dich die
kommende Leere erahnen lässt.
Und Du wirst dieses unbehagliche Gefühl kommen und gehen spüren, bis schließlich
der dritte Tag kommt. Und an diesem Tag - wenn Dein Freund und Gott gegen Dich
entschieden haben, dann wirst Du Dich einer Entscheidung gegenüber sehen, die
Du ganz allein treffen musst - zugunsten Deines lebenslangen Freundes, und mit
Unterstützung Deiner eigenen tiefsten Seele.
Aber auf welchem Wege auch immer Dein Freund Dich vielleicht verlassen wird - Du
wirst Dich einsam fühlen, wie ein einzelner Stern in dunklen Nacht. Wenn Du
weise bist, wirst Du die Tränen so frei und so oft fließen lassen, wie sie müssen.
Und wenn es Dir typisch ergeht wirst Du erkennen, dass nicht viele im Kreis
Deiner Familie oder Freunde in der Lage sind, Deinen Kummer zu verstehen oder
Dich zu trösten.
Aber wenn Du ehrlich zu der Liebe zu Deinem Haustier stehst, für das Du die
vielen, von Freude erfüllten Jahre, gesorgt hast, wirst Du vielleicht bemerken,
dass eine Seele - nur ein wenig kleiner als Deine eigene - anscheinend mit Dir
geht, durch die einsamen Tage die kommen werden. Und in den Momenten, in denen
Du darauf wartest, dass Dir all unser gewöhnliches passiert, wirst Du
vielleicht etwas an Deinen Beinen entlangstreichen spüren - nur ganz ganz
leicht.
Und wenn Du auf den Platz runterschaust, an dem Dein lieber - vielleicht
liebster - Freund gewöhnlich lag, wirst Du Dich an die drei bedeutsamen Tage
erinnern. Die Erinnerung wird voraussichtlich schmerzhaft sein und einen
Schmerzen in Deinem Herzen hinterlassen.
Während die Zeit vergeht, kommt und geht dieser Schmerz als hätte er sein
eigenes Leben. Du wirst ihn entweder zurückweisen oder annehmen, und er kann
Dich sehr verwirren. Wenn Du ihn zurückweist, wird er Dich deprimieren. Wenn Du
ihn annimmst, wird er Dich vertiefen. Auf die eine oder andere Art, es wird
stets ein Schmerz bleiben.
Aber da wird es, das versichere ich Dir, einen vierten Tag geben - entlang mit
der Erinnerung Deines Haustieres - und durch die Schwere in Deinem Herzen
schneiden, da wird eine Erkenntnis kommen die nur Dir gehört. Sie wird
einzigartig und stark sein, wie unsere Partnerschaft zu jedem Tier, das wir
geliebt - und verloren haben.
Diese Erkenntnis nimmt die Form lebendiger Liebe an - wie der himmlische Geruch
einer Rose, der übrigbleibt, nachdem die Blätter verwelkt sind, diese Liebe
wird bleiben und wachsen - und da sein für unsere Erinnerung. Es ist eine
Liebe, die wir uns verdient haben. Es ist ein Erbe, das unsere Haustiere uns
vermachen, wenn sie gehen. Und es ist ein Geschenk, das wir mit uns tragen
werden solange wir leben. Es ist eine Liebe, die nur uns allein gehört. Und bis
unsere Zeit selbst zu gehen gekommen ist, um uns vielleicht unseren geliebten
Tiere wieder anzuschließen - ist es eine Liebe, die wir immer besitzen werden.
(Martin Scot Kosins)
Bleib still liegen mein Herz
Erschreck dich nicht
Ich bin ein Freund
Der zu dir spricht
Ich hab gewartet und gehofft
Dass der Moment vielleicht niemals kommt
Dass er einfach vorübergeht
Oder vielleicht niemals geschieht
Ich schau zurück
Auf eine wunderschöne Zeit
Warst die Zuflucht
Und die Wiege meines Seins
Hast gekämpft
und jeden Moment mit mir geteilt
Ich bin stolz
auch jetzt bei dir zu sein
Ich fang ein Bild von dir
Und schliess die Augen zu
Dann sind die Räume nicht mehr leer
Lass alles Andere einfach ruhen
Ich fang ein Bild von dir
Und dieser eine Augenblick
Bleibt mein gedanklicher Besitz
Den kriegt der Himmel nicht zurück
Du kamst zu mir
Vor jedem allerersten Ton
Als das Zeitglas unerschöpflich schien
Du hast gelebt
In jedem Sturm mit mir gekämpft
nie etwas verlangt
Nur gegeben und geschenkt
Hast mir gezeigt
Was wirklich wichtig ist
Hast mir ein Lächeln gezaubert
mit deinem stillen blick
ohne jedes Wort
doch voll von Liebe und Leben
hast so viel von dir
an mich gegeben
Ich schau zurück
Auf eine wunderschöne Zeit
Warst die Zuflucht
Und die Wiege meines Seins
Du hast gekämpft
und jeden Moment mit mir geteilt
Ich bin stolz auch jetzt
An deiner Seite zu sein
Ich fang ein Bild von dir...
Ich lass dich gehen
Und wünsch dir alles Glück der Welt
In diesem Augenblick
Bist du das Einzige was zählt
Lass dich fallen
Und schlaf ganz einfach ein
Ich werde für immer an deiner Seite sein
Ich weiß noch genau die Stunde,
als du kamst in unsere Runde.
Schautest alle einzeln an.
"Diesen nehm' ich", sagtest du dann.
Hochgenommen auf den Arm,
ach, bei dir war's so schön warm.
Der Geruch, der war mir neu
und ich dachte voller Scheu:
"Was kommt jetzt wohl auf dich zu?"
die Frage ließ mir keine Ruh.
Ab ins Auto, schon ging's los,
wohin komme ich denn nun bloß?
Bald war diese Fahrt vorbei,
mir war alles einerlei
Denn vor Angst konnt' ich nur beben,
auf den Teppich ging der Segen.
Ins Körbchen setztest du mich nun,
sollte mich dort richtig ausruhn
Neugierig sah ich mich um,
ach es war doch auch zu dumm.
Keiner war zum Spielen da,
und nun wurde es mir klar:
jetzt bist du doch ganz alleine
hört denn keiner, dass ich weine?
Dann kamst du ins Zimmer rein,
sprachst ganz ruhig auf mich ein.
Mein ganzer Kummer war schnell verflogen,
sie waren weg nun, meine Sorgen.
Es war als hätte ich geträumt,
nun hatte ich einen großen Freund.
Viele Jahre sind wir nun zusammen,
gemeinsam durch Dick und Dünn gegangen.
Meine Beine wollen heut oft nicht mehr,
das Laufen fällt mir gar oft schwer.
Ich will es nun doch einmal wagen
und es dir hier ganz offen sagen:
Wenn mein Herz mal nicht mehr schlägt,
großer Kummer dich bewegt.
Einen Trost in deinem Leid:
sie war schön mit dir, die Zeit!
Denke dann in stillen Stunden,
wieviel Liebe uns verbunden.
Einer war für den andern da
und zudem war es immer klar:
Eine Liebe, rein wie das Licht,
Mein Herz, das schlug doch nur für Dich.
Die Regenbogenbrücke
An einer Stelle der Ewigkeit gibt es eine Brücke,
die man ihrer vielen Farben wegen die Regenbogenbrücke nennt.
Die Brücke verbindet Himmel und Erde.
Dort liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünem Gras.
Es gibt jede Menge Futter, frisches Wasser und die Sonne scheint angenehm warm.
Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
dann begibt es sich zu dieser Stelle der Ewigkeit und zu diesem Land.
Wunderbares geschieht:
Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.
Sie spielen miteinander und sie sind glücklich.
Es gibt nur eines, das sie vermissen.
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen,
die sie auf der Erde so geliebt haben.
So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,
bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz groß!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt förmlich über das grüne Gras.
Seine Füße tragen es schneller und schneller!
Es hat dich gesehen!
Und wenn du und dein Freund sich treffen,
nimmst du ihn in die Arme und hältst ihn fest.
Es gibt nur noch Wiedersehensfreude, die nicht enden will.
Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder,
deine Hände streicheln wieder über den geliebten Kopf
und du schaust endlich wieder in die Augen deines Freundes,
der so lange aus deinem Leben verschwunden war,
aber nie aus deinem Herzen.
Dann geht ihr zusammen über die REGENBOGENBRÜCKE
und ihr werdet nie wieder getrennt sein.
(Verfasser unbekannt)
Regenbogenbrücke
Himmel und die Erde sind durch eine große,
bunte Brücke verbunden.
Wegen der vielen Farben nennt man sie
die Brücke des Regenbogens.
Auf der Himmelseite der Brücke liegt
ein Land mit Wiesen, Hügeln.
und saftigem grünem Gras und Quellen
mit frischen köstlichen Wasser.
Wenn dein geliebtes Tier auf der Erde für
immer eingeschlafen ist und
dich alleine zurückgelassen hat, geht
es zu diesem wunderschönen Ort,
um dort auf dich zu warten.
Dort hat dein Freund immer genug zu
fressen und zu trinken und er hat es
nie kalt, es ist immer Frühling. Die
alten und kranken Tiere sind wieder
jung und gesund. Sie vertreiben sich
die Zeit mit spielen, schlafen, fressen
und trinken. Es gibt nur etwas, das sie
vermissen. Sie sind nicht mit den Menschen
zusammen, die sie auf der Erde so
geliebt haben. So rennen und spielen sie
jeden Tag miteinander, bis eines Tages
plötzlich eines innehält und aufsieht:
Die Nase zittert, die Ohren stellen
sich auf,
und die Augen werden ganz groß.
Plötzlich rennt es aus der Gruppe
heraus und fliegt über das grüne Gras.
Die Pfoten tragen es schneller und
schneller: Es hat dich gesehen !
Und wenn du und dein geliebter Freund
sich wieder treffen, nimmst du ihn
zärtlich in deine Arme und hältst ihn
ganz lange, und fest.
Dein Gesicht wird geküsst und
abgeleckt, wieder und immer wieder
und du schaust endlich in die Augen
deines geliebten Tieres, das so lange aus
deinem Leben verschwunden war, aber nie
aus deinem Herzen.
Dann überschreitet ihr gemeinsam die
Brücke des Regenbogens,
um nie wieder getrennt zu sein.
( Originalfassung )
Das Video
Die
Regenbogenbrücke

'Brief jenseits vom Regenbogenland'
Du warst bei mir bis zum Ende.
Und auch nachdem ich schon gegangen war,
hast du mich noch eine Weile gehalten.
Ich sah dich weinen.
Ich würde dir so gerne sagen, dass ich alles verstanden habe.
Du hast diese letzte Entscheidung nur für mich gefällt.
Und sie war weise.
Es war Zeit für mich zu gehen.
Ich danke dir für dein Verständnis.
Niemand wird meinen Platz einnehmen.
Aber die, die nach mir kommen, brauchen die Liebe und Zuneigung
so, wie ich sie hatte.
Du denkst immer an mich.
Das sind Momente, wo du so unendlich traurig bist.
Bitte, denk nicht voller Trauer zurück.
Denke nur daran wie glücklich wir waren.
Und wenn die nächsten Wegbegleiter dich für immer verlassen müssen,
dann werde ich an der Regenbogenbrücke auf sie warten.
Ich werde ihnen danken, dass auch sie dich glücklich machten.
Und ich werde auf sie aufpassen - für Dich!
Ich danke dir dafür, dass Du mich geliebt hast
Du für mich gesorgt hast
und Du den Mut hattest
mich mit Würde gehen zu lassen.
In Gedanken bei Dir....

Testament
eines Hundes
Ich besitze
wenige Güter, die ich hinterlassen kann.
Nichts wertvolles ist mein Eigentum, außer meiner Liebe und meinem Glück.
Ich bitte meine Besitzer, dass sie mich immer im Gedächtnis behalten,
aber sie nicht wegen mir leiden.
In meinem Leben bemühte ich mich, ihnen Trost in traurigen Momenten und
Freude in ihrem Glück zu sein.
Es tut mir weh, ihnen mit meinem Tod Kummer zu bereiten.
Die Stunde des Abschiedes ist gekommen und es fällt mir schwer, sie zu
verlassen, aber zu sterben wird nicht traurig sein, denn (im Gegensatz
zum Menschen) fürchtet der Hund nicht den Tod.
Eine große Bitte noch; ich hörte oft von meinen Menschen: "Wenn
er stirbt, wollen wir keinen Hund mehr. Wir lieben ihn so sehr, dass wir
keinen anderen haben möchten."
Ich bitte meine Menschen, aus Liebe zu mir wieder einen Hund
aufzunehmen.
Es nicht zu tun, wäre eine traurige Erinnerung an mein Andenken.
Ich möchte die Gewissheit haben, dass sie, gerade weil ich in ihrer
Familie lebte, nun nicht mehr ohne Hund leben können.
Ich war nie eifersüchtig oder erbärmlich, spielte mit der schwarzen
Katze, teilte an kalten Tagen den Teppich mit ihr und all die anderen
Dinge aus Treue und Liebe.
Ich hinterlasse meinem Nachfolger mein Halsband und die Leine und wünsche
ihm, dass er - wie ich - das Glück in diesem Haus genießt.
Das letzte Abschiedswort an meine Lieben: "Wenn ihr mein Grab
besucht, denkt an mich voller Traurigkeit, aber auch mit dem Wissen,
dass hier eine Kreatur ruht, die euch liebte.
So tief mein Schlaf auch sein mag, ich werde euch hören und selbst die
große Macht des Todes wird nicht verhindern können, dass meine Seele
dankbar mit dem Schwanz wedelt.

"Ich habe des öfteren
darüber nachgedacht, warum Hunde ein derart kurzes Leben haben,
und bin zu dem Schluss gekommen,
daß dies aus Mitleid mit der menschlichen Rasse geschieht;
denn da wir bereits derart leiden,
wenn wir einen Hund nach 10 oder 12 Jahren verlieren,
wie groß wäre der Schmerz, wenn sie doppelt so lange
lebten?"
(Walter Scott)

Als Du geboren wurdest,
regnete es,
aber nicht, weil es regnen sollte,
sondern weil der Himmel weinte,
da er seinen schönsten Stern verloren hatte.
Jetzt scheint wieder die Sonne.
Nicht weil sie scheinen sollte,
der Himmel war nur so glücklich darüber
seinen schönsten Stern wieder bei sich zu haben.
...Doch nun weinen unsere Herzen.
Doch nun
weinen unsere Herzen…….
(Autor
unbekannt)”

Ich bin bei Dir
Letzte Nacht lag ich bei Dir im Bett in
Deiner Kniekehle um einen Blick auf Dich zu werfen, und konnte sehen,
dass Du sehr weintest und nicht schlafen konntest.
Während Du Deine Tränen wegwischtest,
winselte ich leise, um Dir zu sagen: "Ich bin´s, ich hab Dich
nicht verlassen. Ich bin wohlauf, es geht mir gut, und ich bin
hier."
Heute Morgen beim Frühstück, da war ich
ganz nah bei Dir und ich sah Dich den Kaffee einschenken, während Du
daran dachtest, wie oft früher Deine Hände zu mir herunter gewandert
sind.
Ich war heute mit Dir beim Arbeiten,
Deine Füße taten Dir weh vom Stehen. Ich sehnte mich danach, Dich zu
spüren und wünschte, Du hättest mich sehen können.
Heute war ich auch mit Dir an meinem
Grab, welches Du mit so viel Liebe pflegst. Aber glaube mir, ich bin
nicht dort.
Ich ging zusammen mit Dir ins Haus, Du zählst
immer die Hunde durch. Ich berührte Dich mit meiner Pfote und sagte lächelnd:
"Ich bin´s."
Du sahst so müde aus, als Du Dich auf
das Sofa sinken ließest. Ich versuchte mit aller Macht, Dich spüren zu
lassen, dass ich bei Dir bin. Ich kann Dir jeden Tag so Nahe sein, um
Dir mit Gewissheit sagen zu können: "Ich bin nie fort
gegangen."
Du hast ganz ruhig auf Deinem Sofa
gesessen, dann hast Du gelächelt, und ich glaube, Du wusstest - in der
Stille des Abends, dass ich ganz in Deiner Nähe war.
Der Tag ist vorbei, ich lächle und ich
seh´ Dich gähnen, und ich sag´ zu Dir: "Gute Nacht, Gott schütze
Dich, ich seh´ Dich morgen früh."
Und wenn für Dich die Zeit gekommen ist,
die Brücke, die uns beide trennt, zu überqueren, werde ich zu Dir hinübereilen,
damit wir endlich wieder zusammen, Seite an Seite sein können. Es gibt
so viel, dass ich Dir zeigen muss, und es gibt so viel zu sehen.
Habe Geduld und setze Deine Lebensreise
fort, und dann komm, komm heim zu mir.

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,
der ist nicht tot, der ist nur fern;
tot ist nur, wer vergessen wird.

Oft fragte ich mich - wo wirst Du nun
wohl sein,
nachdem Du diese Welt verlassen hast.
In der Stille meiner Gedanken fand ich
in meinem Herzen die Antwort darauf.
Diesen Weg muss
ich alleine gehen
mit vier Beinen
und ohne Dich, mein zweibeiniger Freund.
Der laue Wind wird wieder kühler wehen
Die Sonne früher untergehen
Bis wir beide wieder sind vereint.
Ich weiß, Du wirst sehr traurig sein
Und manche Träne um mich weinen
Unsere Wege musst gehen Du nun ganz allein
Doch lass nicht zu viel Trauer in Dein Herz hinein
bis die Sonne wird wieder über uns scheinen.
Verwandte Seelen wie wir, entfernen sich niemals
so weit
dass sie ihr Klingen nicht mehr spüren.
Sie bleiben sich nahe, jenseits der Gefüge von
Raum und Zeit
Ihrer Seelenmelodie Einzigartigkeit
wird sie wieder zusammenführen.
Darum mein teurer Freund lass mich nun gehen
und sei für eine neue Begegnung bereit.
Links von der Regenbogenbrücke werden wir uns
wiedersehen
und mit sechs Beinen unseren Weg wieder zusammen
gehen
an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit.
Und
wenn du dich getröstet hast,
wirst du froh sein,
mich gekannt zu haben.
Antoine de Saint-Exupèry